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Bemerkenswerte Käferfunde aus Deutschland


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03.07.2016 (publiziert am 04.07.2016)
Beobachtung von Agrilus guerini bei Monsheim (Südlicher Wonnegau)
Agrilus guerini
10 
Am 03.07.2016 konnte ein einzelnes Exemplar des Blauweißen Weiden-Prachtkäfers Agrilus guerini bei Monsheim auf dem Laub einer Zitterpappel beobachtet werden. Die thermophile Art kommt vom Schwarzen Meer bis nach Ostfrankreich vor. Sie entwickelt sich an verschiedenen Weiden-Arten, Strauchweiden werden bevorzugt. Lange Zeit galt Agrilus guerini als seltenes Tertiärrelikt. Durch gezielte Fraßbildsuche konnte jedoch gezeigt werden, dass die Art in Süddeutschland weit verbreitet ist, wenngleich meist in geringer Populationsdichte. Sie gilt als gefährdet (RL 3).

03.07.2016 (publiziert am 04.07.2016)
Nachweis von Ophonus cordatus bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Ophonus cordatus
8 
Am 03.07.2016 konnte ein einzelnes Exemplar des Laufkäfers Ophonus cordatus bei Neuleiningen (Vorderpfalz) nachgewiesen werden. Die stenotope, thermophile Art kommt von Nordwestafrika, Westeuropa ohne das nördliche England, Südeuropa über den Balkan, den Kaukasus und Kleinasien bis Westsibirien und Mittelasien vor. In Mitteleuropa findet man die Art nur in Wärmegebieten von der Ebene bis ins Hügelland. Sie gilt als stark gefährdet (RL 2).

28.06.2015 (publiziert am 01.07.2015)
Nachweis von Oenopia lyncea im Lampertheimer Wald (Südhessen)
Oenopia lyncea
9 
Am 28.06.2015 konnte ein Exemplar des Marienkäfers Oenopia lyncea im Lampertheimer Wald (Südhessen) nachgewiesen werden. Die südpaläarktische Art ist in Südeuropa und im südlichen Mitteleuropa, Nordafrika, sowie im Osten bis Sibirien verbreitet. Als wärmeliebende Art kommt sie in Deutschland nur in Wärmegegenden vor. Die Käfer ernähren sich räuberisch als Verfolger der Blattlausarten Sappaphis sorbi und Eucallipterus tiliae. In Deutschland gilt Oenopia lyncea als stark gefährdet (RL 2).

31.05.2015 (publiziert am 10.06.2015)
Nachweis von Stenocorus quercus im Bössinger Wald bei Zeutern (Kraichgau)
Stenocorus quercus
7 
Am 31.05.2015 konnte ein Exemplar des Schwarzen Buntschienenbocks Stenocorus quercus (mittlerweile in die Gattung Anisorus gestellt) im Bössinger Wald bei Zeutern nachgewiesen werden. Die stenotope Art kommt vom südlichen Mitteleuropa über Südosteuropa bis zum Kaukasus vor. Sie bevorzugt lichte Eichenwälder in warmen Lagen. Die Larven entwickeln sich in starken Ästen anbrüchiger Eichen. In Deutschland ist Stenocorus quercus viel seltener als seine Schwesterart Stenocorus meridianus und gilt als stark gefährdet (RL 2).

16.05.2015 (publiziert am 18.05.2015)
Nachweis von Megapenthes lugens in der Grißheimer Trockenaue
Megapenthes lugens
4 
Am 16.05.2015 konnte ein einzelnes Exemplar des Mattschwarzen Schnellkäfers Megapenthes lugens in der Grißheimer Trockenaue nachgewiesen werden, von wo die Art bekannt ist. Die stenotope Art ist von Nordafrika über Europa bis zum Kaukasus verbreitet. Die Käfer entwickeln sich in hohlen Stämmen von Buche, Ulme und gelegentlich Pappel, wo die Larven anderen Käferlarven nachstellen, vor allem der von Rhamnusium bicolor. In Deutschland findet man die Art in Laubwäldern und Parks. Sie gilt als vom Aussterben bedroht (RL 1).

19.07.2014 (publiziert am 20.07.2014)
Beobachtung von Chlorophorus varius bei Schweigen-Rechtenbach (Südliche Weinstraße)
Chlorophorus varius
3 
Am 19.07.2014 konnten zahlreiche Exemplare des Variablen Widderbocks Chlorophorus varius bei Schweigen-Rechtenbach auf Doldenblüten beobachtet werden. Die thermophile Art kommt in Europa ohne den Norden, im Osten bis Kleinasien, Kaukasus, Transkaukasien und bis zum Nordiran vor. Die Käfer entwickeln sich 2-3-jährig in verschiedenen Laubhölzern, auch in den Stengeln krautiger Pflanzen. In Deutschland findet man sie in Wärmegebieten, z.B. auf Wiesen und an Waldrändern. Bei uns ist Chlorophorus varius vom Aussterben bedroht (RL 1).

21.06.2014 (publiziert am 22.06.2014)
Beobachtung von Cylindera germanica bei Waldstetten (Schwäbische Alb)
Cylindera germanica
5 
Am 21.06.2014 konnten zahlreiche Exemplare des Deutschen Sandlaufkäfers Cylindera germanica bei Waldstetten (Schwäbische Alb) beobachtet werden. Die stenotope Art ist von Europa bis Asien verbreitet, meist sehr lokal, sporadisch und selten. Sie bevorzugt schütteren, weißlehmigen Kalkmager- und -trockenrasen, Kalksteppen und lehmige Störstellen. Sie ist heute bei uns vom Aussterben bedroht (RL 1), da geeignete Habitate immer seltener werden, unter anderem durch Intensivierung der Landwirtschaft, Stickstoffeintrag aus der Luft und damit zunehmende Eutrophierung von Magerrasen.

18.06.2014 (publiziert am 20.06.2014)
Nachweis von Comasinus setiger bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Comasinus setiger
2 
Am 18.06.2014 konnte ein einzelnes Exemplar des Borstigen Rosettenrüsslers Comasinus setiger bei Neuleiningen (Vorderpfalz) an Wiesensalbei (Salvia pratensis) nachgewiesen werden. Die recht versteckt lebende Art ist von Europa bis zur Ukraine verbreitet. Sie lebt auf Grünland von trockenwarmen Magerrasen bis hin zu kühlen und feuchten Wiesen montaner Lagen. Meist halten sich die Tiere unter den Blattrosetten ihrer Wirtspflanzen auf, unter anderem Löwenzahn, Bitterkraut und andere Asteraceae. In Deutschland ist die Art weit verbreitet, wird aber aufgrund der versteckten Lebensweise nur selten nachgewiesen.

08.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Smicronyx coecus am Felsenberg bei Schloßböckelheim
Smicronyx coecus
1 
Am 08.06.2014 konnten zahlreiche Exemplare des Punktierten Seidenrüsslers Smicronyx coecus zusammen mit ihrer Schwesterart S. jungermanniae auf Seide (Cuscuta) auf einem Magerrasen am Felsenberg bei Schloßböckelheim (Nahetal) nachgewiesen werden. Die stenotope Art ist von Mittel- über Südeuropa bis zum Kaukasus verbreitet. Sie ist in Deutschland weit verbreitet, wird aber selten nachgewiesen und ist möglicherweise unterkartiert.

08.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Pachytychius sparsutus am Felsenberg bei Schloßböckelheim
Pachytychius sparsutus
2 
Am 08.06.2014 konnte ein einzelnes Exemplar des Gesprenkelten Ginsterrüsslers Pachytychius sparsutus am Felsenberg bei Schloßböckelheim (Nahetal) nachgewiesen werden. Die seltene, xerothermophile Art ist im südlichen Mitteleuropa und Südeuropa verbreitet. Sie entwickelt sich in den Samenkapsel verschiedener Ginsterarten. Aktuelle Funde liegen aus Hessen, dem Rheinland und Thüringen vor und die Art gilt als gefährdet (RL 3).

07.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Cryptocephalus exiguus in der Rheinaue bei Au am Rhein
Cryptocephalus exiguus
2 
Am 07.06.2014 konnte ein einzelnes Männchen des Fallkäfers Cryptocephalus exiguus in der Rheinaue bei Au am Rhein (Kreis Rastatt) nachgewiesen werden. Mit nur 2 mm gehört die Art zu den kleinen Vertretern der Gattung und ist durch den gestrichelten Halsschild recht auffällig. Sie kommt von Mitteleuropa bis Japan vor und bevorzugt Feuchtgebiete als Habitat. Sie entwickelt sich oligophag auf Asch-Weide und Birken-Arten.

07.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Smicronyx reichii in der Grißheimer Trockenaue
Smicronyx reichii
1 
Am 07.06.2014 konnte ein Exemplar des Gescheckten Tausendgüldenkrautrüssler Smicronyx reichii in der Grißheimer Trockenaue nachgewiesen werden, von wo die Art bekannt ist. Die stenotope Art ist von Europa bis Westasien verbreitet. Sie lebt sowohl an trockenen Standorten am Echten Tausendgüldenkraut als auch an wechselfeuchten Standorten am Kleinen Tausengüldenkraut. In Deutschland ist sie lokal und selten. Sie gilt als stark gefährdet (RL 2).

07.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Cryptocephalus nitidulus in der Grißheimer Trockenaue
Cryptocephalus nitidulus
0 
Am 07.06.2014 konnte ein einzelnes Exemplar des Fallkäfers Cryptocephalus nitidulus in der Grißheimer Trockenaue an einer jungen Eiche beobachtet werden. Die stenotope, arboricole Art ist in Nord- und Mitteleuropa verbreitet und erreicht im Osten Westsibirien. Sie kommt in warmen Habitaten und an Wärmehängen vor und lebt an Birke und Hasel. In Deutschland stammen aktuelle Nachweise nur aus der Südhälfte und der Käfer gilt als gefährdet (RL 3).

04.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Phaedon laevigatus in Mannheim-Sandhofen
Phaedon laevigatus
0 
Am 04.06.2014 konnte ein der Rheinaue bei Mannheim-Sandhofen ein einzelnes Exemplar des Blattkäfers Phaedon laevigatus nachgewiesen werden. Die stenotope Art ist von Mittel- über Sudosteuropa bis zum Kaukasus verbreitet und bevorzugt Flussauen als Habitat. Sie entwickelt sich oligophag an Sumpfkresse-Arten (Rorippa sp.). In Deutschland ist die Art aktuell nur aus Sachsen, Bayern, Württemberg, Baden und der Pfalz gemeldet.

02.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Beobachtung von Scintillatrix rutilans in Reutlingen (Württemberg)
Scintillatrix rutilans
6 
Am 02.06.2014 konnten mehrere Exemplare des Großen Linden-Prachtkäfers Scintillatrix rutilans in Reutlingen beobachtet werden. Die Tiere schwärmten in den sonnigen Mittagsstunden an den Linden und gefälltem Lindenholz am Rand eines Gehölzstreifens im Siedlungsbereich. Die Art ist von Europa, wo sie den Einflussbereich des atlantischen Klimas meidet, bis nach Russland verbreitet. Die Entwicklung erfolgt unter der Rinde vorgeschädigter Linden und dauert bei uns 2 oder 3 Jahre. In Deutschland gilt die Art als stark gefährdet (RL 2).

01.06.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Sepedophilus bipustulatus auf der Reißinsel bei Mannheim
Sepedophilus bipustulatus
2 
Am 01.06.2014 konnte ein einzelnes Exemplar des Kurzflüglers Sepedophilus bipustulatus auf der Reißinsel bei Mannheim-Neckarau im Mulm einer alten Weide nachgewiesen werden. Von den ähnlichen Schwesterarten kann sie durch die sehr kurzen Flügeldecken unterschieden werden. Die Art ist sehr selten und gilt bei uns als vom Aussterben bedroht (RL 1). Der vorliegende Fund stellt einen Wiederfund für Baden nach über 60 Jahren dar.

25.05.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Clanoptilus geniculatus bei Flörsheim-Dalsheim (Rheinhessen)
Clanoptilus geniculatus
0 
Am 25.05.2014 konnte ein Männchen von Clanoptilus geniculatus im "Schacht" an der Bahnlinie bei Flörsheim-Dalsheim nachgewiesen werden. Die stenotope, thermophile Art kommt vom südlichen Mitteleuropa bis Kleinasien und zum Kaukasus, im Osten bis Zentralasien und Sibirien vor. In Deutschland ist sie aktuell nur aus Baden, der Pfalz, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gemeldet und gilt als stark gefährdet (RL 2).

18.05.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Longitarsus quadriguttatus bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Longitarsus quadriguttatus
0 
Am 18.05.2014 konnten zahlreiche Exemplare des Flohkäfers Longitarsus quadriguttatus bei Neuleiningen (Vorderpfalz) an ihrer Wirtspflanze, der Gewöhnlichen Hundszunge (Cynoglossum officinale) nachgewiesen werden. Die stenotope, thermophile Art kommt von Mittel- über Südosteuropa bis Kleinasien und zum Kaukasus vor. Außerdem wurde sie nach Nordamerika zur biologischen Bekämpfung der Hundszunge eingeführt. Longitarsus quadriguttatus fehlt im Nordwesten Deutschlands und gilt als vom Aussterben bedroht (RL 1).

17.05.2014 (publiziert am 02.07.2014)
Nachweis von Harpalus marginellus am Felsenberg bei Schloßböckelheim
Harpalus marginellus
0 
Am 17.05.2014 konnte ein Männchen des Laufkäfers Harpalus marginellus am Felsenberg bei Schloßböckelheim (Nahetal) nachgewiesen werden (Benisch leg. und det., Forcke vid., in coll. Forcke). Harpalus marginellus ist ein thermophiler, euryöker Bewohner mäßig feuchter bis trockener lichter Wälder, Waldsäume und Hecken. Er ist mitteleuropäisch-dinarisch verbreitet, mit Meldungen von Deutschland über Schweiz, Österreich und Norditalien bis Kroatien und Bulgarien. In Deutschland liegen nur wenige aktuelle Meldungen vor, die Datenlage zur Gefährdungsbeurteilung ist defizitär.

04.05.2014 (publiziert am 09.06.2014)
Nachweis von Ceutorhynchus coerulescens bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Ceutorhynchus coerulescens
0 
Am 04.05.2014 konnten sechs Exemplare des Himmelblauen Kleinrüsslers Ceutorhynchus coerulescens bei Neuleiningen (Vorderpfalz) an ihrer Wirtspflanze Feldkresse (Lepidium campestre) nachgewiesen werden. Die thermophile Art ist von Spanien bis Mitteleuropa verbreitet. In Deutschland ist die Art selten und aktuell nur aus BA, RH und HS gemeldet. Der vorliegende Erstfund für die Pfalz schließt diese Lücke in der Verbreitungskarte. In der Roten Liste (1998) noch als gefährdet (RL 3) geführt, stufen Rheinheimer/Hassler die Art als stark gefährdet ein (RL 2).

04.05.2014 (publiziert am 06.05.2014)
Nachweis von Amara sabulosa bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Amara sabulosa
0 
Am 04.05.2014 konnte ein einzelnes Exemplar des Kanalkäfers Amara sabulosa bei Neuleiningen (Vorderpfalz) nachgewiesen werden. Die thermophile Art kommt von Ostfrankreich über das südliche Mitteleuropa, Kleinasien und das südöstliche Russland bis Transkaukasien vor. Man findet sie an Wärmehängen, auf Halbtrockenrasen und in Steinbrüchen. Im zentralen Mitteleuropa ist die Art sehr selten und wird nur sporadisch nachgewiesen, gilt jedoch nicht als gefährdet.

04.05.2014 (publiziert am 06.05.2014)
Nachweis von Euoniticellus fulvus bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Euoniticellus fulvus
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Am 04.05.2014 konnten zwei Exemplare des sehr seltenen Dungkäfers Euoniticellus fulvus bei Neuleiningen (Vorderpfalz) an frischem Pferdedung nachgewiesen werden. Die ponto­mediterrane Art ist aktuell nur aus Baden, Hessen und der Pfalz gemeldet. In Baden sind ältere Funde vom Lilienhof am Kaiserstuhl sowie aus den 90er-Jahren von der Schelinger Viehweide bekannt. In der Pfalz wurde die Art im Bienwald nachgewiesen. Die stenotope, xerothermophile Art bevorzugt frischen, weichen Dung von Pferd, Rind oder Schaf. Sie ist in Deutschland vom Aussterben bedroht (RL 1).

19.04.2014 (publiziert am 23.04.2014)
Beobachtung von Ophonus schaubergerianus bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Ophonus schaubergerianus
0 
Am 19.04.2014 konnten drei Exemplare von Ophonus schaubergerianus in einem aufgelassenen Kalksteinbruch bei Neuleiningen beobachtet werden. Die xerophile Art kommt von Westeuropa über das südliche Nordeuropa und Südeuropa bis Kleinasien und zum Balkan vor. In Deutschland fehlt sie in den nördlichen Bundesländern. Man findet sie in Steinbrüchen, Kiesgruben und auf Ruderalflächen. Sie kann leicht mit anderen Ophonus-Arten verwechselt und die Bestimmung sollte allgemein durch Untersuchung des Aedoeagus des Männchens abgesichert werden.

19.04.2014 (publiziert am 23.04.2014)
Beobachtung von Harpalus subcylindricus bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Harpalus subcylindricus
0 
Am 19.04.2014 konnten zwei Exemplare von Harpalus subcylindricus in einem aufgelassenen Kalksteinbruch bei Neuleiningen beobachtet werden. Die thermophile Art kommt von den Pyrenäen über Mitteleuropa, Kleinasien und Sibirien bis China vor. Man findet sie von der Ebene bis ins Hügelland in trockenen Habitaten wie Trockenrasen auf sandigem Lehm, Muschelkalk oder Gips. In Deutschland fehlt die Art im Norden und ist lokal und eher selten (RL D).

12.04.2014 (publiziert am 13.04.2014)
Beobachtung von Lixus sanguineus bei Neuleiningen (Vorderpfalz)
Lixus sanguineus
0 
Am 12.04.2014 konnten zahlreiche Exemplare des sehr seltenen Rötlichen Stängelrüsslers Lixus sanguineus (mittelweile L. angustus) in einem aufgelassenen Kalksteinbruch bei Neuleiningen beobachtet werden. Die Art lebt an Herbst-Löwenzahn (Leontodon autumnalis), Gewöhnlichem Bitterkraut (Picris hieracioides) und Löwenzahn (Taraxacum). Die Tiere liefen bei Sonnenschein lebhaft auf dem offenen Kalkboden zwischen den Wirtspflanzen umher. Die thermophile Art kommt von Mittel- und Osteuropa bis Westasien vor. In Deutschland ist sie nur aus BY, PF und RH gemeldet und vom Aussterben bedroht (RL 1).


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