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Käferfauna Deutschlands © 2007–2017 Christoph Benisch
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Themenseiten


Äußerer Körperbau
Christoph Benisch, 2007

Äußerer Körperbau der Käfer

Der Körperbau der Käfer folgt einem recht einheitlichen Schema. Die links stehende Abbildung zeigt den Grundaufbau eines Käfers (am Beispiel Carabus auratus, Dorsalansicht). Typisch für Käfer sind die hartschaligen Flügeldecken (Elytren), die der Ordnung den wissenschaftlichen Namen Coleoptera ("Schalenflügler") gegeben haben. Wie bei allen Insekten gliedert sich der Körper der Käfer in drei Hauptabschnitte: Kopf (Caput), Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen)…

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Färbungsvariabilität Coccinellidae
Christoph Benisch, 2008–2017

Färbungsvariabilität bei den Coccinellidae

Zahlreiche Arten aus der Familie der Marienkäfer (Coccinellidae) weisen innerhalb ein und derselben Art eine außerordentliche Färbungsvariabilität auf, die vor allem dem Einsteiger ihre Bestimmung deutlich erschwert. Der Polymorphismus bei zahlreichen Marienkäfer-Arten, allen voran Adalia bipunctata, ist wissenschaftlich gut untersucht und die Ergebnisse in zahlreichen Publikationen dokumentiert. Die Korrelation zwischen der Färbung und den Überlebenschancen in der Überwinterung…

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Lucanus cervus
Klaas Reißmann, 2007

Der Hirschkäfer (Lucanus cervus LINNAEUS, 1758)

Dieser unverwechselbare Käfer ist mit 30 bis 80 mm die größte heimische Käferart in Deutschland. Fast jeder kennt und erkennt die Art, die wegen der auffällig vergrößerten Oberkiefer (Mandibeln) der Männchen im Volksmund als "Hirschkäfer" bezeichnet wird. Aber kaum einer hat ihn je gesehen. In der Roten Liste der Bundesrepublik Deutschland von 1998 wird er, weil er meist selten ist und nur noch regional häufiger auftritt…

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Lacon querceus
Klaas Reißmann, 2010

Der Schnellkäfer Lacon querceus (HERBST, 1784)

Der Schnellkäfer Lacon querceus ist wohl einer der schönsten Schnellkäfer der deutschen Fauna, aber auch gleichzeitig einer der seltensten. Seine südwestlichste Verbreitung liegt in den Pyrenäen, von wo sich das Verbreitungsgebiet über Frankreich, Mitteleuropa und das nördliche Südeuropa bis nach Westsibirien in Russland ausdehnt. Dabei ist die Art keineswegs flächendeckend verbreitet, sondern inselartig. Man findet die Käfer nur sehr lokal und selbst an den Fundorten…

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Agrilus biguttatus
Klaas Reißmann, 2010

Der Prachtkäfer Agrilus biguttatus (FABRICIUS, 1777)

Die Gattung Agrilus ist in Mitteleuropa und auch in Deutschland mit einer großen Anzahl Arten vertreten, die sich oft sehr ähnlich sind und deren Bestimmung vor allem bei den Weibchen sehr kompliziert ist. Der Zweigefleckte Eichenprachtkäfer Agrilus biguttatus ist mit bis zu 13 mm die größte Art der Gattung Agrilus in Deutschland und eine der wenigen Arten, die sich verhältnismäßig leicht bestimmen lassen. Verwechselungsmöglichkeiten gibt es hier eigentlich nur mit den beiden Arten…

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Rosalia alpina
Klaas Reißmann, 2010

Der Alpenbock Rosalia alpina (LINNAEUS, 1758)

Der Alpenbock dürfte wohl einer der bekanntesten Käfer der europäischen Fauna sein, nicht nur, weil er mit seiner schwarz-blauen Färbung und den auffälligen schwarzen Haarbüscheln der mittleren Fühlerglieder sicherlich zu den schönsten, und mit bis zu 40 mm zu den größten Käfern unserer Fauna zählt, sondern auch, weil ihn der massive Bestandsrückgang in der Vergangenheit in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt hat. Die intensive Nutzung der Buchenwälder…

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Coccinellidae
Klaas Reißmann und Christoph Benisch, 2013

Die Marienkäfer (Coccinellidae) Deutschlands

Die Familie der Marienkäfer (Familie Coccinellidae) ist vermutlich eine der bekanntesten Käferfamilien überhaupt. Wer kennt sie nicht, den allgegenwärtigen Siebenpunkt-Marienkäfer Coccinella septempunctata oder den Zweipunkt-Marienkäfer Adalia bipunctata? Sie gelten seit der Frühgeschichte der Menschheit als Glücksbringer, wie Elfenbeinschnitzereien aus dem Magdalénien belegen. Jedes Kind kennt das Märchen vom Marienkäfer…

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Käferfauna an Besenginster
Hans-Joachim Gießmann und Christoph Benisch, 2011

Beobachtungen zur Käferfauna (Insecta – Col.) an Besenginster

Der Erstautor hat seit mehreren Jahren in einer Kiesgrube an der A 20 in Höhe Neukloster (Mecklenburg-Vorpommern, Landkreis Nordwestmecklenburg) einen rotblühenden Strauch des Besenginsters (Cytisus scoparius) beobachtet. Im Herbst 2008 wurden erstmals einige reife, aber noch geschlossene Fruchthülsen zur Samengewinnung eingetragen. Beim Öffnen der Fruchthülsen wurden mehrere lebende Exemplare zweier Käferarten festgestellt…

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Entwicklungsgeschichte der Käfer
Christoph Benisch, 2010

Entwicklungsgeschichte der Käfer

Die Käfer sind entwicklungsgeschichtlich gesehen eine alte Ordnung. Die ältesten fossilen Funde stammen aus dem Perm, lange bevor die Dinosaurier die Welt beherrschten. Seither haben sich die Käfer zur artenreichsten Ordnung im Tierreich überhaupt entwickelt. Weltweit sind über 350.000 Arten beschrieben. Das bedeutet, dass Käfer heute 40% aller wissenschaftlich beschriebenen Insekten und 25% aller bisher beschriebenen Tierarten stellen. Auch heute noch wird jährlich eine große Zahl Arten neu entdeckt…

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Natur- und Artenschutz-Gesetzgebung in Deutschland
Maik Hausotte und Christoph Benisch, 2009–2010, 2012, 2015

Natur- und Artenschutz-Gesetzgebung in Deutschland

Natur- und Artenschutz sind in Deutschland im Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) und in der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) rechtsverbindlich geregelt. Demnach ist die Entnahme gesetzlich besonders geschützter Arten sowie die Entnahme aller Arten aus Naturschutzgebieten ohne behördliche Genehmigung verboten. Bei den Käfern (Coleoptera) stehen unter anderem die Arten folgender Familien/Gattungen unter besonderem gesetzlichen Schutz…

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