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Bemerkenswerte Käferfunde aus Deutschland

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12.09.2009 (publiziert am 13.09.2009)
Nachweis von Claviger testaceus in der Grißheimer Trockenaue
Claviger testaceus
3 
Am 12.09.2009 wurden insgesamt 4 Exemplare des Pselaphiden Claviger testaceus in einem Ameisennest (Lasius sp.) nachgewiesen. Die Art ist hochgradig an das Leben bei Ameisen angepasst und ist außerhalb des Ameisenbaus nicht überlebensfähig. Die Augen sind zurückgebildet. Die Käfer sondern ein bei den Ameisen sehr begehrtes Sekret ab und werden von den Ameisen gefüttert, ernähren sich aber auch von Ameisenlarven. In Deutschland ist Claviger testaceus gefährdet (RL 3).

16.08.2009 (publiziert am 13.09.2009)
Nachweis von Tropideres albirostris im Staatswald Molzau bei Huttenheim
Tropideres albirostris
2 
Am 16.08.2009 wurde ein einzelnes Exemplar des Anthribiden Tropideres albirostris im Staatswald Molzau bei Huttenheim auf einem toten Buchenast gefunden. Die Art entwickelt sich an Eiche, seltener Buche. Neben der weißgezeichneten Nominatform findet man gelegentlich auch gelblich gezeichnete Exemplare (a. quercinus). Tropideres albirostris ist in Deutschland gefährdet (RL 3).

15.08.2009 (publiziert am 13.09.2009)
Nachweis von Lema cyanella am Philippsburger Altrhein
Lema cyanella
3 
Am 15.08.2009 wurde ein Exemplar des Blattkäfers Lema cyanella in der Rheinaue bei Philippsburg nachgewiesen. Die Art entwickelt sich an Kratzdistel-Arten (Cirsium sp.). Lema cyanella unterscheidet sich von den ähnlichen Arten der Gattung Oulema durch den in der Mitte eingebuchteten Halsschild. Die Art ist in ganz Deutschland nachgewiesen, wird aber nicht oft gefunden (RL 3).

14.08.2009 (publiziert am 13.09.2009)
Nachweis von Pteleobius kraatzi am Philippsburger Altrhein
Pteleobius kraatzi
1 
Am 14.08.2009 wurde ein Exemplar des Scolytiden Pteleobius kraatzi in der Rheinaue bei Philippsburg nachgewiesen. Die kleine Art (1,8–2,0 mm) kommt in Deutschland nur im Südwesten vor und entwickelt sich in Ulme. Sie ist als gefährdet eingestuft (RL 3). Von der Schwesterart P. vittatus unterscheidet sie sich durch am Absturz alternierend erhöhte Flügeldeckenzwischenräume.

12.08.2009 (publiziert am 13.09.2009)
Nachweis von Leptura aurulenta im Bössinger Wald bei Zeutern im Kraichgau
Leptura aurulenta
3 
Am 12.08.2009 wurde ein Exemplar des Bockkäfers Leptura aurulenta im Bössinger Wald bei Zeutern (Kraichgau) beobachtet. Die Art entwickelt sich in altem Holz verschiedener Laubbäume und zeigt einen deutlichen Sexualdimorphismus. Sie ist aus Südeuropa und dem südlichen Mitteleuropa gemeldet. In Deutschland ist Leptura aurulenta als stark gefährdet (RL 2) eingestuft.

12.08.2009 (publiziert am 13.09.2009)
Nachweis von Siagonium quadricorne im Bössinger Wald bei Zeutern im Kraichgau
Siagonium quadricorne
1 
Am 12.08.2009 wurden zwei Exemplare des Kurzflüglers Siagonium quadricorne im Bössinger Wald bei Zeutern (Kraichgau) beobachtet. Die Art wird meist unter der Rinde von alten Laubbäumen gefunden, selten, aber oft gesellig. Beim Männchen sind die Wangen in vorstehende Hörner verlängert. In Deutschland ist Siagonium quadricorne als gefährdet (RL 3) eingestuft.

08.08.2009 (publiziert am 08.08.2009)
Nachweis von Agrilus sinuatus am Philippsburger Altrhein
Agrilus sinuatus
3 
Am 08.08.2009 wurde ein einzelnes Exemplar des Birnbaum-Prachtkäfers Agrilus sinuatus von einem kränkelnden Weißdorn geklopft. Die 4,5–10 mm lange, kupfrig-violett gefärbte Art entwickelt sich in Baumrosaceen, vor allem Birne und Weißdorn, an ersterer kann er auch schädlich werden. Agrilus sinuatus ist in Deutschland weit verbreitet, wird im Freien aber recht selten gefunden, sondern meist durch Auszucht nachgewiesen. In Deutschland ist die Art als nicht gefährdet eingestuft.

31.07.2009 (publiziert am 02.08.2009)
Beobachtung von Trichoferus pallidus im Lampertheimer Wald (Südhessen)
Trichoferus pallidus
2 
Am 31.07.2009 konnte ein einzelnes Exemplar des äußerst seltenen Bockkäfers Trichoferus pallidus beobachtet werden. Erstmals wurde die Art 2004 im Lampertheimer Wald gefunden. Die nachtaktive Art entwickelt sich an absterbenden Eichen, oft in Gesellschaft des Eichenheldbocks Cerambyx cerdo. Die wenigen aktuellen Fundorte der Urwaldrelikt-Art liegen in Baden, Hessen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. Trichoferus pallidus ist in Deutschland vom Aussterben bedroht (RL 1).

31.07.2009 (publiziert am 02.08.2009)
Nachweis von Eustrophus dermestoides im Lampertheimer Wald (Südhessen)
Eustrophus dermestoides
1 
Am 31.07.2009 konnte ein einzelnes Exemplar der seltenen Melandryidae Eustrophus dermestoides nachts an einer von Cerambyx cerdo bewohnten Eiche nachgewiesen werden. Die nachtaktive, stenotope Art entwickelt sich am Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) und an verpilztem Holz alter Laubbäume. Eustrophus dermestoides ist 4–5 mm lang und erinnert im Habitus an Speckkäfer der Gattung Dermestes. In Deutschland ist die Art als gefährdet eingestuft (RL 3).

31.07.2009 (publiziert am 02.08.2009)
Nachweis von Thymalus limbatus im Lampertheimer Wald (Südhessen)
Thymalus limbatus
1 
Am 31.07.2009 konnten 2 Exemplare des Flachkäfers Thymalus limbatus (Familie Peltidae) nachts an einer verpilzten toten Buche nachgewiesen werden. Die nachtaktive, kupfermetallisch glänzende Art ist 5–7 mm lang und erinnert im Habitus an die Blattkäfer der Gattung Cassida. Die Art ernährt sich von Pilzmyzel und wird in totholzreichen Wäldern der planaren bis montanen Stufe an verpilzten Laub- und Nadelbäumen gefunden, meist einzeln und selten. In Deutschland ist Thymalus limbatus als gefährdet eingestuft (RL 3)

11.07.2009 (publiziert am 13.07.2009)
Beobachtung von Megopis scabricornis im Bienwald bei Scheibenhardt
Megopis scabricornis
3 
Am 11.07.2009 konnte der seltene und kapitale Körnerbock Megopis scabricornis (30–50 mm) im Bienwald bei Scheibenhardt am einer alten, geschädigten Buche beobachtet werden. Die Art kommt in Mittel- und Südeuropa sowie Kleinasien in der planaren Stufe vor. Die dämmerungs- und nachtaktiven Käfer entwickeln sich mehrjährig (>= 3 Jahre) an alten, anbrüchigen Laubbäumen (Buche, Apfel, Kirsche, Weide, Pappel, u.a.). In Deutschland liegen aktuelle Meldungen aus Baden, Hessen, der Pfalz und Brandenburg vor. Megopis scabricornis ist in Deutschland als vom Aussterben bedroht (RL 1) eingestuft und nach BNatSchG streng geschützt.

11.07.2009 (publiziert am 13.07.2009)
Beobachtung von Dicerca berolinensis im Bienwald bei Scheibenhardt
Dicerca berolinensis
1 
Am 11.07.2009 konnte der Prachtkäfer Dicerca berolinensis im Bienwald bei Scheibenhardt an einer toten, umgebrochenen Buche beobachtet werden. Die eurosibirisch verbreitete Art ist in Deutschland aktuell aus den südlichen Bundesländern und Brandenburg gemeldet. Die Entwicklung erfolgt 3–4–jährig an anbrüchigen oder abgestorbenen Rot- und Hainbuchen im Stamm oder starken Ästen in besonnter Lage. Die Käfer sind tagaktiv und hochgradig thermophil, man findet sie auf den besiedelten Stämmen in der Sonne, wo sie sich bei Annäherung sofort fallen lassen. In Deutschland ist die Art als stark gefährdet (RL 2) eingestuft nach BNatSchG besonders geschützt.

28.06.2009 (publiziert am 02.07.2009)
Erstfund von Acylophorus glaberrimus bei Minfeld im Bienwald (Rheinland-Pfalz)
Acylophorus glaberrimus
2 
Am 28.06.2009 konnten 2 Exemplare des Kurzflügelkäfers Acylophorus glaberrimus an einem Teich bei Minfeld im Bienwald nachgewiesen werden. Die 6–7 mm lange Art weist charakteristisch gekniete Fühler auf und unterscheidet sich von dem nahe verwandten A. wagenschieberi durch ein kürzeres Fühlerschaftglied, rote Knie und Tarsen und ein rötlich aufgehelltes fünftes Tergit. Sie ist ein Deutschland aus mehreren Bundesländern nachgewiesen und als gefährdet (RL 3) eingestuft. Der vorliegende Nachweis stellt den Erstfund für die Pfalz dar.

27.06.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Beobachtung von Abax carinatus im Bienwald bei Scheibenhardt
Abax carinatus
1 
Am 27.06.2009 konnten insgesamt 3 Exemplare des Laufkäfers Abax carinatus im Bienwald bei Scheibenhardt nachgewiesen werden. Die gedrungene, schwarze Art zeichnet sich wie alle in Deutschland vorkommende Vertreter der Gattung durch ein kielartig erhöhtes 7. Flügeldeckenintervall und das Fehlen von Borstenpunkten auf den Flügeldecken aus. Sie unterscheidet sich durch die stark punktierten Halsschildgruben. In Deutschland wird die feuchtigkeitsliebende Art vor allem in Wäldern und Flussauen gefunden, sie ist als gefährdet (RL 3) eingestuft.

27.06.2009 (publiziert am 02.07.2009)
Erstfund von Aphodius scrutator bei Minfeld im Bienwald (Rheinland-Pfalz)
Aphodius scrutator
3 
Am 27.06.2009 konnten insgesamt sechs Exemplare des sehr seltenen Dungkäfers Aphodius scrutator auf einer Rinderweide bei Minfeld im Bienwald nachgewiesen werden. Die Tiere wurden einzeln in angetrocknetem Rinderdung gefunden. Nach Horion (1958) ist A. scrutator eine pontomediterrane Art. Aktuelle Nachweise gibt es nur aus Bayern und vom Kaiserstuhl in Baden (Geis). Der Fund stellt somit den Erstfund für die Pfalz dar. Die stenotope, thermophile Art ist für Deutschland als stark gefährdet (RL 2) eingestuft.

25.06.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Beobachtung von Anoxia villosa bei Hockenheim
Anoxia villosa
7 
Am 25.06.2009 konnten Hunderte von Exemplaren des Scarabaeiden Anoxia villosa beim Schwärmen in der Abenddämmerung nahe Hockenheim beobachtet werden. Die Art kommt in Deutschland nur in den sandigen Gebieten der Rheinebene vor. In den mediterranen Ländern dagegen nimmt Anoxia eine ähnliche Stellung ein wie unser Maikäfer (Melolontha sp.). Anoxia fliegt in Deutschland etwa 4 Wochen später als der Maikäfer, etwa zeitgleich zum Junikäfer (Amphimallon sp.), ist jedoch deutlich größer als Amphimallon und ähnelt Melolontha stark, unterscheidet sich aber durch die dicht behaarte Unterseite und seine 4 (f) bzw. 5 (m) Fühlerlamellen. In Deutschland ist Anoxia als gefährdet (RL 3) eingestuft.

20.06.2009 (publiziert am 02.07.2009)
Nachweis des Bockkäfers Judolia sexmaculata an der Hornisgrinde (Nordschwarzwald)
Judolia sexmaculata
1 
Am 20.06.2009 wurden an der Hornisgrinde im nördlichen Schwarzwald auf 1100 m üNN zwei Exemplare des Bockkäfers Judolia sexmaculata nachgewiesen. Die boreomontane Art entwickelt sich in verschiedenen Nadelbäumen (Picea, Abies, Pinus, Larix). Die tagaktiven Käfer werden meist auf Blüten gefunden, insgesamt jedoch eher sporadisch und selten. Aktuelle Funde liegen vor allem aus den Mittelgebirgen Süd- und Mitteldeutschlands vor. Die Art wird als stark gefährdet (RL 2) eingestuft.

13.06.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Nachweis von Phaeochrotes cinctus im Bienwald bei Scheibenhardt
Phaeochrotes cinctus
1 
Am 13.06.2009 konnte ein einzelnes Exemplar des Breitrüsslers Phaeochrotes cinctus im Bienwald bei Scheibenhardt von einem morschen Ast geklopft werden. Die kleine Art (2,0–3,0 mm) lebt an abgestorbenen, verpilzten Ästen diverser Laubbäume (Quercus, Carpinus, Ulmus, Alnus, u.a.) und wird eher selten gefunden. In Deutschland ist die Art als gefährdet (RL 3) eingestuft.

06.06.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Nachweise von Rhynchaenus alni am Philippsburger Altrhein
Rhynchaenus alni
2 
Zwischen dem 06.06. und dem 17.06.2009 konnte der Springrüssler Rhynchaenus alni mehrfach an Ulmen am Philippsburger Altrhein nachgewiesen werden. Die hübsch gezeichnete, stenotope Art entwickelt sich an Ulme und kann von jungen Ulmen oder von Stockausschlägen älterer Ulmen geklopft werden. Früher kam Rhynchaenus alni in praktisch allen Bundesländern vor, inzwischen liegen aus etlichen nur noch alte (vor 1950 bzw. vor 1900) Fundmeldungen vor. Die Art ist in Deutschland als gefährdet (RL 3) eingestuft.

05.06.2009 (publiziert am 02.07.2009)
Nachweis von Obrium cantharinum am Philippsburger Altrhein
Obrium cantharinum
3 
Am 05.06.2009 konnte ein einzelnes Exemplar des Dunkelbeinigen Flachdeckenbocks Obrium cantharinum an toten Pappelästen in der Nähe des Kernkraftwerks Philippsburg nachgewiesen werden. Der 5–10 mm lange Käfer unterscheidet sich vom ungleich häufigeren Obrium brunneum durch dunkle Schenkel, Schienen und Fühler. Die Art entwickelt sich in Laubhölzern, Pappel wird dabei deutlich bevorzugt. Die Art ist selten (RL 2) und vermutlich nachtaktiv. Sie wird im Freiland selten gefunden, sondern meist durch Auszucht aus den Bruthölzern nachgewiesen.

28.05.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Nachweis von Clytus lama im Schlierbachtal bei Neuler (Württemberg)
Clytus lama
2 
Am 28.05.2009 konnte ein einzelnes Exemplar des Bockkäfers Clytus lama im Schlierbachtal bei Neuler nachgewiesen werden. Unter den zahlreichen Bockkäfern mit Wespen-Mimikry (u.a. Gattungen Xylotrechus, Clytus, Plagionotus) kann Clytus lama eigentlich nur mit dem ähnlichen und ungleich häufigeren C. arietis verwechselt werden, unterscheidet sich aber von letzterem durch einfarbig gelbbraune, zum Ende unverdickte Fühler. Clytus lama ist eine stenotope, silvicole Art des montanen bis subalpinen Bereichs und wird in Deutschland aktuell aus dem Süden und Osten gemeldet. Die Art ist als gefährdet (RL 3) eingestuft.

25.05.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Nachweis des myrmekophilen Histeriden Hetaerius ferrugineus im Lampertheimer Wald
Hetaerius ferrugineus
3 
Am 25.05.2009 konnte ein Exemplar des Histeriden Hetaerius ferrugineus im Lampertheimer Wald (Südhessen) in einem Lasius-Bau nachgewiesen werden. Die sehr kleine (1,5–2,0 mm) Art ist myrmekophil, sie lebt bei verschiedenen Ameisenarten. Die xerothermophile Art wird meist in Ameisennestern an sonnenexponierten Hanglagen gefunden, bevorzugt in Nestern unter Holzstücken, aus denen der Käfer geklopft werden kann. Hetaerius ferrugineus ernährt sich von toten und kranken Ameisen. In Deutschland ist die Art als gefährdet (RL 3) eingestuft.

24.05.2009 (publiziert am 02.07.2009)
Nachweis des Aaskäfers Ablattaria laevigata am Philippsburger Altrhein
Ablattaria laevigata
1 
Am 24.05.2009 konnte am Philippsburger Altrhein ein einzelnes Exemplar des Aaskäfers Ablattaria laevigata nachgewiesen werden. Anders als viele Aaskäfer wird Ablattaria laevigata nicht an Tierkadavern gefunden, sondern ist ein spezialisierter Schneckenjäger. Die schwarze Art ist durch den konvex gerundeten Halsschildvorderrand, die nicht abgesetzte Fühlerkeule und die kaum gerippten Flügeldecken gekennzeichnet. In Deutschland ist die Art nur in Wärmegebieten häufiger und ist als stark gefährdet (RL 2) eingestuft.

17.05.2009 (publiziert am 02.07.2009)
Nachweis des Stachelkäfers Hoshihananomia perlata am Philippsburger Altrhein
Hoshihananomia perlata
2 
Am 17.05.2009 konnte am Philippsburger Altrhein ein einzelnes Exemplar des Stachelkäfers Hoshihananomia perlata von einer Blüte gekeschert werden. Die bei warmem Wetter recht flüchtige Art entwickelt sich an Birke. Sie ist aktuell aus zahlreichen Bundesländern gemeldet, wird aber nicht sehr häufig gefunden. In Deutschland ist Hoshihananomia perlata als stark gefährdet (RL 2) eingestuft.

10.05.2009 (publiziert am 08.07.2009)
Nachweis von Oberea pupillata bei Grißheim (Südbaden)
Oberea pupillata
3 
Am 10.05.2009 konnte in den Rheinauen bei Grißheim (Südbaden) ein Exemplar des Bockkäfers Oberea pupillata beobachtet werden. Die stenotope, silvicole Art bevorzugt Waldränder und lichte Stellen in Wäldern. Die Entwicklung erfolgt 2–3–jährig an Heckenkirsche (Lonicera). In Mitteleuropa wird Oberea pupillata nur recht sporadisch und selten gefunden, aus den nördlichen Bundesländern sind keine Funde bekannt (in Deutschland RL 3). Von den anderen Arten der Gattung Oberea unterscheidet sich O. pupillata durch den auffälligen gelben Schildchenfleck auf den Flügeldecken.


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