kerbtier.de
Käferfauna Deutschlands © 2007–2019 Christoph Benisch
DE | EN | Kontakt | Impressum | Datenschutz | RSS
Banner kerbtier.de kTitelgrafik
 


Bemerkenswerte Käferfunde aus Deutschland

Seiten:  1 2 3 4 5 6 7


07.05.2011 (publiziert am 08.05.2011)
Nachweis von Gymnetron rostellum am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal)
Gymnetron rostellum
1 
Am 07.05.2011 konnte ein Exemplar des Rüsselkäfers Gymnetron rostellum auf einem Halbtrockenrasen am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal) nachgewiesen werden. Die nur 1,7-2,2 mm große, xerophile Art entwickelt sich am Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys). G. rostellum ist von Süd- über Mitteleuropa und das südliche Nordeuropa bis zum Kaukasus verbreitet. In Deutschland liegen Nachweise vor allem aus den westlichen Bundesländern vor, insgesamt gilt die Art als selten bis sehr selten (RL 3).

07.05.2011 (publiziert am 08.05.2011)
Nachweis von Orsodacne lineola am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal)
Orsodacne lineola
1 
Am 07.05.2011 konnte ein Exemplar des Blattkäfers Orsodacne lineola am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal) von blühendem Weißdorn geklopft werden. Die in Südeuropa und im südlichen Mitteleuropa verbreitete Art entwickelt sich an Weißdorn (Crataegus), Birne (Pirus) und Pflaume (Prunus). Nach dem Erstnachweis für Baden (2008) gelingt damit ein Nachweis für das Rheinland, wo O. lineola nach Köhler/Klausnitzer (1998) bisher nicht gemeldet ist. Von der häufigen O. cerasi unterscheidet sie sich durch behaarte, dichter punktierte Flügeldecken.

07.05.2011 (publiziert am 08.05.2011)
Nachweis von Agapanthia intermedia am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal)
Agapanthia intermedia
2 
Am 07.05.2011 konnten zwei Exemplare des Langhaarigen Scheckhornbocks Agapanthia intermedia auf einem Halbtrockenrasen am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal) nachgewiesen werden. Die xerothermophile Art entwickelt sich an Acker-Witwenblume (Knautia arvensis). Die Abspaltung der Art von Agapanthia violacea durch Frieser und Sama hat noch nicht überall Akzeptanz gefunden. A. violacea sensu lato ist von Spanien über Deutschland und Italien bis zum Schwarzen Meer und nach Kleinasien verbreitet. Funde in Deutschland sind A. intermedia zuzuordnen. Sie ist hier weit verbreitet, wird aber nicht allzu häufig gefunden (RL 3).

01.05.2011 (publiziert am 02.05.2011)
Nachweis von Ampedus sinuatus im Unteren Dossenwald bei Mannheim-Rheinau
Ampedus sinuatus
1 
Am 01.05.2011 konnten zwei Exemplare des Schnellkäfers Ampedus sinuatus im Unteren Dossenwald bei Mannheim-Rheinau nachgewiesen werden. Die Art kommt in älteren Laub- und Mischwäldern vor und entwickelt sich in morschem Holz von Eiche und Buche. Sie ist vom südlichen Mitteleuropa bis Kleinasien und zum Kaukasus verbreitet. In Deutschland erreicht die Art in Hessen den nördlichen Rand ihrer Verbreitung und gilt als stark gefährdet (RL 2). Verwechslungen sind bei uns allenfalls mit dem ebenfalls seltenen Cardiophorus ruficollis möglich.

24.04.2011 (publiziert am 25.04.2011)
Nachweis von Anobium emarginatum am Büchelberger Grat bei Pommertsweiler (Ostwürttemberg)
Anobium emarginatum
1 
Am 24.04.2011 konnte auf dem Büchelberger Grat bei Pommertsweiler (Ostwürttemberg) ein Exemplar des Fichtenrinden-Pochkäfers Anobium (Microbregma) emarginatum von einer Fichte geklopft werden. Er entwickelt sich in den toten Rindenbereichen lebender Fichten. Anobium emarginatum bevorzugt den collinen und montanen Bereich und gilt in Deutschland als gefährdet (RL 3). Im Gegensatz zu anderen Vertretern der Gattung ist die Art bei uns durch den auffällig gekanteten Halsschild unverwechselbar.

24.04.2011 (publiziert am 25.04.2011)
Nachweis von Phytoecia nigripes am Büchelberger Grat bei Pommertsweiler (Ostwürttemberg)
Phytoecia nigripes
2 
Am 24.04.2011 konnten auf dem Büchelberger Grat bei Pommertsweiler (Ostwürttemberg) zahlreiche Exemplare des Schwarzfüßigen Walzenhalsbocks Phytoecia nigripes nachgewiesen werden. Die pontomediterrane Art ist von den Pyrenäen über die Alpen bis nach Südosteuropa, Syrien und rund um das Schwarze Meer verbreitet und bevorzugt colline bis montane Lagen. Die Käfer entwickeln sich an verschiedenen Doldengewächsen (Umbelliferae). In Deutschland liegen aktuelle Meldungen nur aus Bayern und Baden-Württemberg vor. Die Art gilt als gefährdet (RL 3).

09.04.2011 (publiziert am 30.10.2011)
Nachweis von Coeliodes ilicis am Gangelsberg bei Duchroth (Nahetal)
Coeliodes ilicis
2 
Am 09.04.2011 konnte am Südhang des Gangelsbergs bei Duchroth (Nahetal) ein einzelnes Exemplar des Rüsselkäfers Coeliodes ilicis von einer sonnenexponierten Eiche geklopft werden. Die Art lebt auf Steineiche (Quercus ilex) und im Norden des Verbreitungsgebiets auf Stieleiche (Q. robur). Sie kommt im Mittelmeergebiet und Westeuropa vor, in Frankreich nordöstlich bis zu den Vogesen. In Deutschland ist die Art bisher nur aus dem Nahetal bekannt (publizierte Funde der Rheinischen Koleopterologen zwischen 1994 und 2000) und gilt als stark gefährdet (RL 2).

09.04.2011 (publiziert am 11.04.2011)
Nachweis von Meloe scabriusculus am Heimberg bei Waldböckelheim
Meloe scabriusculus
2 
Am 09.04.2011 konnten am Heimberg bei Waldböckelheim zwei Exemplare des Feingerunzelten Maiwurmkäfers Meloe scabriusculus nachgewiesen werden. Die mesophile Art kommt in Mitteleuropa, im Nahen Osten und bis Ostrussland vor. Sie bevorzugt Wiesen- und Steppenformationen der planaren und collinen Zone. Wie die anderen Vertreter der Gattung erfolgt die Larvenentwicklung bei Hymenopteren, z.B. Andrenidae, Halictidae und Coletidae. Man findet die Art im Frühjahr an wärmebegünstigen Standorten. In Deutschland gilt M. scabriusculus als stark gefährdet (RL 2).

02.04.2011 (publiziert am 03.04.2011)
Nachweis von Mecinus janthinus am Heimberg bei Waldböckelheim
Mecinus janthinus
1 
Am 02.04.2011 konnten am Heimberg bei Waldböckelheim zwei Exemplare des Veilchenblauen Schlankrüsslers Mecinus janthinus nachgewiesen werden. Die xerophile Art kommt an Dämmen und Böschungen, an Wärmehängen und auf Heide vor. Sie ist von Frankreich bis zum Ural und von Schweden bis Griechenland verbreitet. Mecinus janthinus entwickelt sich am Leinkraut (Linaria). In Kanada und den USA wird er erfolgreich zur Bekämpfung von Linaria dalmatica eingesetzt. Er gilt in Deutschland als nicht gefährdet.

02.04.2011 (publiziert am 03.04.2011)
Nachweis von Dorcadion fuliginator am Heimberg bei Waldböckelheim
Dorcadion fuliginator
3 
Am 02.04.2011 konnten am Heimberg bei Waldböckelheim zwei Exemplare des Grauflügligen Erdbocks Dorcadion fuliginator beobachtet werden. Die xerothermophile Art kommt an Wärmehängen, auf sandigen Heiden und auf Trockenrasen vor. Kalk- oder Gipsboden wird bevorzugt. Man findet die flugunfähigen Käfer auf schütter bewachsenen Wegen. Sie ernähren sich von Gräsern, ihre Larven fressen an den Wurzeln verschiedener Gräser. In Deutschland gilt Dorcadion fuliginator als gefährdet (RL 2).

02.04.2011 (publiziert am 03.04.2011)
Nachweis von Phrissotrichum rugicolle am Heimberg bei Waldböckelheim
Phrissotrichum rugicolle
3 
Am 02.04.2011 konnten am Heimberg bei Waldböckelheim mehrere Exemplare der seltenen Apionidae Phrissotrichum rugicolle auf einem Trockenrasen nachgewiesen werden. Die xerothermophile Art kommt auf Steppenheide und an Wärmehängen vor und bevorzugt Kalk- oder Gips-Böden. Sie entwickelt sich oligophag am Sonnenröschen (Helianthemum) und am Nadelröschen (Fumana). In Deutschland ist die Art auf die südlichen Bundesländer beschränkt und gilt als stark gefährdet (RL 2).

12.03.2011 (publiziert am 12.03.2011)
Beobachtung von Meloe decorus bei Oppenheim (Rheinland-Pfalz)
Meloe decorus
2 
Am 12.03.2011 konnten auf einem Sportplatzgelände bei Oppenheim zahlreiche Exemplare des seltenen Ölkäfers Meloe decorus an einer südexponierten Grasböschung beobachtet werden. Die Art ist eine thermophile Steppenart, die in Sandgebieten der Ebene und des Hügellands vorkommt und als kaspisches Faunenelement zu werten ist. Die Entwicklung erfolgt in den Nestern solitärer Wildbienen, wahrscheinlich Andrena. In Deutschland gilt M. decorus als vom Aussterben bedroht (RL 1).

31.10.2010 (publiziert am 01.11.2010)
Nachweis von Eucinetus haemorrhoidalis am Heimberg bei Waldböckelheim
Eucinetus haemorrhoidalis
3 
Am 31.10.2010 konnte am Heimberg bei Waldböckelheim ein Exemplar des Purzelkäfers Eucinetus haemorrhoidalis aus vertrocknetem Grasschnitt gesiebt werden. Durch ihre quergerieften Flügeldecken erinnern sie an Orchesia oder Mordellidae, mit denen sie die als Fluchtreaktion eingesetzten "purzelnden" Bewegungen teilen. Die Art bevorzugt Wärme- und Trockenhänge, Halbtrockenrasen und Lösshänge. Man findet sie in pflanzlichem Detritus. In Deutschland ist sie als gefährdet eingestuft (RL 3).

31.10.2010 (publiziert am 01.11.2010)
Nachweis von Sphaerosoma piliferum am Heimberg bei Waldböckelheim
Sphaerosoma piliferum
2 
Am 31.10.2010 konnte am Heimberg bei Waldböckelheim ein Exemplar des Kugelkäfers Sphaerosoma piliferum aus der Bodenstreu gesiebt werden. Der nur 1.5 mm große, fast halbkugelförmig gebaute Käfer ist durch die lange, senkrecht abstehende Behaarung der Flügeldecken von seiner Schwesterart. S. pilosum zu unterscheiden. Sie gehören zur Familie Alexiidae (früher Sphaerosomatidae). Die Käfer leben in der Waldstreu, unter Moos und im Laub, wenn Pilzmyzel vorhanden ist.

10.10.2010 (publiziert am 15.10.2010)
Nachweis von Meloe rugosus im Bössinger Wald bei Zeutern (Kraichgau)
Meloe rugosus
4 
Am 10.10.2010 konnten im Bössinger Wald bei Zeutern im Kraichgau (Nordbaden) vier Exemplare des seltenen Ölkäfers Meloe rugosus auf einem sonnenbeschienenen Teerweg am Rand eines Eichen-Buchen-Mischwalds beobachtet werden. Die Art entwickelt sich bei solitären Wildbienen der Gattungen Halictus, Andrena und Nomada. Sie bevorzugt lückig bewachsene Wärmestellen der Ebene und des Bergvorlands. Die Hauptaktivitätszeit ist von September bis November. In Deutschland ist Meloe rugosus vom Aussterben bedroht (RL 1).

22.08.2010 (publiziert am 25.08.2010)
Nachweis von Chrysolina cerealis am Heimberg bei Waldböckelheim
Chrysolina cerealis
7 
Am 22.08.2010 konnte am Heimberg bei Waldböckelheim ein einzelnes Exemplar des Blattkäfers Chrysolina cerealis von einer xerothermen Fläche gekeschert werden. Die xerothermophile Art bevorzugt Trocken- und Halbtrockenrasen. Sie entwickelt sich monophag an Rossminze (Mentha longifolia). Sie kommt von Südwesteuropa bis zum östlichen Mitteleuropa vor. In Deutschland ist die Art zwar aus zahlreichen Bundesländern gemeldet, aber selten und ist als gefährdet eingestuft (RL 3).

22.08.2010 (publiziert am 25.08.2010)
Nachweis von Cyphocleonus dealbatus am Heimberg bei Waldböckelheim
Cyphocleonus dealbatus
2 
Am 22.08.2010 konnte am Heimberg bei Waldböckelheim ein einzelnes Exemplar des Rüsselkäfers Cyphocleonus dealbatus von einer xerothermen Fläche gekeschert werden. Die xerothermophile Art bevorzugt Steppenheiden, Trockenrasen und Ruderalflächen und entwickelt sich oligophag an Asteracea, z.B. Wucherblumen (Tanacetum), Schafgarbe (Achillea), Beifuß (Artemisia) und Geruchloser Kamille (Tripleurospermum maritimum ssp. inodorum). In Deutschland ist die Art als gefährdet eingestuft (RL 3).

22.08.2010 (publiziert am 25.08.2010)
Nachweis von Coptocephala unifasciata und C. rubicunda am Heimberg bei Waldböckelheim
Coptocephala unifasciata
2 
Am 22.08.2010 konnten am Heimberg bei Waldböckelheim mehrere Exemplare des Blattkäfers Coptocephala unifasciata sowie ein Exemplar der Schwesterart C. rubicunda von einer xerothermen Fläche gekeschert werden. Von den in Deutschland aktuell gemeldeten drei Arten lässt sich C. unifasciata durch die rote Oberlippe (labrum) leicht erkennen. Die Unterscheidung der beiden anderen Arten mit schwarzer Oberlippe, C. rubicunda und C. scopolina erfordert dagegen etwas Übung.

18.07.2010 (publiziert am 23.07.2010)
Nachweis von Vibidia duodecimguttata auf der Friesenheimer Insel in Mannheim
Vibidia duodecimguttata
3 
Am 18.07.2010 konnte ein Exemplar des Marienkäfers Vibidia duodecimguttata auf der Friesenheimer Insel beim Klopfen von Sträuchern nachgewiesen werden. V. duodecimguttata ist mit 3-4 mm kleiner als die ähnlichen Calvia- und Halyzia-Arten und die Flecke auf der Scheibe der Flügeldecken sind als Sechseck angeordnet. Die stenotope, thermophile Art ernährt sich von Mehltaupilzen und ist über die gesamte Paläarktis verbreitet. In Deutschland ist V. duodecimguttata als gefährdet eingestuft (RL 3).

17.07.2010 (publiziert am 23.07.2010)
Nachweis von Aphodius zenkeri im Naturwaldreservat Stuttpferch im Bienwald
Aphodius zenkeri
2 
Am 16.07.2010 konnte ein Exemplar des Dungkäfers Aphodius zenkeri im Naturwaldreservat Stuttpferch im Bienwald beim Leuchten nachgewiesen werden. Die 4-5 mm große Art zeichnet sich durch die auffällige Punktierung der Flügeldecken und ihren rötlichen Kopfschild aus. Sie wird vor allem an Wildlosung, seltener an Pferdedung gefunden. Sie ist in Deutschland nicht gefährdet. Aktuelle Meldungen liegen aus zahlreichen Bundesländern vor, allerdings wird A. zenkeri stets vereinzelt und selten gefunden.

16.07.2010 (publiziert am 17.07.2010)
Nachweis von Benibotarus taygetanus im Bienwald bei Büchelberg
Benibotarus taygetanus
2 
Am 16.07.2010 konnte ein einzelnes Exemplar des sehr seltenen Rotdeckenkäfers Benibotarus taygetanus im Bienwald bei Büchelberg beim Leuchten nachgewiesen werden. Vom häufigen Dictyopterus aurora kann die Art durch die zwei starken, gebogenen Rippen der Flügeldecken und die gelbe Spitze des 11. Fühlerglieds unterschieden werden. Die stenotope, silvicole Art kommt in Mittel- und Teilen Osteuropas vor. In Deutschland ist sie vom Aussterben bedroht (RL 1).

10.07.2010 (publiziert am 17.07.2010)
Nachweis von Abdera affinis im Bienwald bei Büchelberg
Abdera affinis
2 
Am 10.07.2010 konnte ein Exemplar der Melandryidae Abdera affinis im Bienwald bei Büchelberg beim Leuchten nachgewiesen werden. Die stenotope, 2,5-3,5 mm große Art entwickelt sich an Baumpilzen, vor allem am Erlenschillerporling (Inonotus radiatus). Sie ist von Spanien über Mittel- und Nordeuropa bis Nordrußland verbreitet, fehlt jedoch auf dem Balkan und in Südosteuropa. In Deutschland ist die Art praktisch überall gemeldet, jedoch sporadisch und selten (RL 2).

09.07.2010 (publiziert am 10.07.2010)
Nachweis von Agrilus hyperici im Lampertheimer Wald (Südhessen)
Agrilus hyperici
2 
Am 09.07.2010 konnten im Lampertheimer Wald vier Exemplare des Prachtkäfers Agrilus hyperici von ihrer Wirtspflanze Johanniskraut (Hypericum perforatum) gekeschert werden. Die kleine, 3,5-6 mm lange Art ist in Süd- und Mitteleuropa verbreitet, von Spanien bis Kleinasien und Griechenland. In Deutschland findet man die thermophile Art in Wärmegebieten, sie erreicht in Mitteldeutschland die Nordgrenze ihres Verbreitungsgebiets und ist als gefährdet eingestuft (RL 3).

07.07.2010 (publiziert am 10.07.2010)
Nachweis von Allecula rhenana in der Unteren Lußhardt bei Kirrlach
Allecula rhenana
2 
Am 07.07.2010 konnten in der Unteren Lußhardt bei Kirrlach zahlreiche Exemplare von Allecula rhenana an einer alten Buche beobachtet werden. Die stenotope, xylodetriticole Art ist von Mittel- bis Südosteuropa verbreitet und kommt in alten Wäldern vor. Man findet die dämmerungs- und nachtaktive Art an alten Laubbäumen mit Stammhöhlungen, vor allem Buche, Eiche und Ahorn. Von der häufigeren A. morio kann man sie gut durch die Halsschildform unterscheiden. In Deutschland ist A. rhenana stark gefährdet (RL 2).

04.07.2010 (publiziert am 10.07.2010)
Nachweis von Harpalus melancholicus im Lampertheimer Wald (Südhessen)
Harpalus melancholicus
2 
Am 04.07.2010 konnte ein Exemplar des Laufkäfers Harpalus melancholicus im Lampertheimer Wald auf einer sandigen Fläche nachgewiesen werden. Die stenotope, psammophile Art ist vom Mittelmeerraum über das südliche Nordeuropa, den Balkan und Kleinasien bis in den Iran und Mittelasien verbreitet. Man findet die Art auf Sandboden, Küstendünen oder Ruderalstandorten. In Deutschland ist H. melancholicus stark gefährdet (RL 2).


Seiten:  1 2 3 4 5 6 7


 Messtischblatt: -
Schließen
Schließen
Schließen
zum Etymologie-SuchmodulSchließen
up